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Eine Pflanze für mehr Lebensqualität

Die Mistel in der biologischen Krebstherapie


Bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird die Mistel im Rahmen der Therapie von Krebskranken eingesetzt. Bei der Auswahl des Präparates ist Erfahrung gefragt, denn es ist nicht einerlei, ob ein Präparat nach phytotherapeutischen oder anthroposophischen Gesichtspunkten hergestellt wurde.

Umfragen und Studien unter Krebspatienten haben immer wieder gezeigt, dass sich Betroffene eine Therapie wünschen, die nicht allein nur den Tumor bekämpft, sondern eine allgemeine Verbesserung der Lebensqualität als entscheidendes Therapieziel hat und die das Immunsystem stärkt. Denn oft kämpfen Patienten zuerst mit dem Tumor und anschließend mit den Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie.

Individueller Therapieansatz nach Patient und Erkrankung

In einer bundesweiten Befragung bei über 700 behandelnden Ärzten (H.G. Creutzfeldt Institut Kiel, 2008) mit dem anthroposophischen Mistelpräparat Helixor wurde mehr als deutlich, dass Tumor-Patienten von einer Misteltherapie in allen Phasen der Erkrankung profitieren. Nicht nur die bessere Verträglichkeit einer Strahlenoder einer Chemotherapie wurde von den Befragten als Grund für die Verordnung angegeben, sondern Hauptfaktoren waren die Verbesserung der Lebensqualität und eine Stärkung des Immunsystems.


Entscheidend dabei ist nach Aussage der Ärzte die Art des Mistelpräparates, da die einzelnen Präparate je nach Wir tsbaum deutliche Unterschiede in ihrer stofflichen Zusammensetzung aufweisen. Ein Tannenmistelpräparat eignet sich nach Sicht von Therapeuten besonders als Einstiegstherapie und bei Patienten mit schlechtem Allgemeinzustand, bei denen das Immunsystem bereits deutlich geschwächt ist oder die immunologische Erkrankungen, wie z. B. Allergien, haben. Eine stärkere Anregung der körpereigenen Abwehr und eine Zerstörung von Krebszellen bieten Präparate auf der Grundlage von Apfelbaummisteln. Aufgrund seiner Zusammensetzung und seines Wirkprofils eignet sich der wässrige Extrakt aus Kiefernmisteln besonders dann, wenn die Wirksamkeit der Mistelpräparate Tanne und Apfel nachlässt. In diesem Zusammenhang muss beachtet werden, dass unterschiedliche Herstellungsprozesse zu unterschiedlichen Zusammensetzungen und Wirkprofilen führen.

Es gibt kein Behandlungsschema, das für alle Patienten gleichermaßen gültig ist. Je nachdem, welche Tumorerkrankung vorliegt, in welchem Zustand sich der Patient befindet und vor allem, wie der Patient auf die Behandlung anspricht oder reagiert, ist entscheidend dafür, wann, wie oft und welches Präparat eingesetzt wird. Die Misteltherapie gehört in die Hand eines er fahrenen Arztes. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Therapie ihre volle Wirkung entfalten kann.

Weitere Informationen finden Sie unter www.mistel-therapie.de


Mistelpräparate auf Kassenrezept

Aufgrund zahlreicher rechtskräftiger Sozialgerichtsurteile zum Mistelpräparat Helixor muss man zu dem Schluss kommen, dass dieses Mistelpräparat weiterhin in der Tumortherapie auf Kassenrezept verordnet werden kann. Dies entspricht der Zulassung und der Standardtherapie dieser Präparategruppe.



Quelle: Gesunde Medizin 08 / 2009     Download PDF-Download

Autoren: Redaktion Gesunde Medizin

 

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