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Diagnose Brustkrebs

Die Qualität des Lebens mit anderen Augen sehen


Als die Ärztin die Diagnose Brustkrebs stellte, war Elisabeth D. Mitte 40. Eine Frau im besten Alter, die schon viel erreicht und noch viel vor hatte. Bis eine Krebserkrankung ihre Pläne änderte.

Ausgerechnet: Krebs. Die Routineuntersuchung bei der Frauenärztin brachte einen Knoten zum Vorschein. „Das war wie eine geschäftliche Information. Ich nahm sie einfach hin, genau wie das notwendige schulmedizinische Programm: Operation, Bestrahlungen, Antihormontherapie. Ich funktionierte. Ich wollte mir und meinem Körper gar nicht erst die Gelegenheit geben, sich mit dem Krebs auseinanderzusetzen – ich wollte ihn einfach wieder weg haben“, erzählt die heute 51-Jährige. Keine Krebserkrankung gleicht der anderen, weder in ihrem Auftreten noch im Umgang des Patienten damit. Einige ziehen sich zurück, andere wählen den Weg nach draußen – und manche funktionieren einfach weiter, so wie Elisabeth D.

Andere Ansätze

Aber die Behandlungen hinterließen ihre Spuren. Schwellungen, Taubheitsgefühle und Missempfindungen, Schweißausbrüche und Schlafstörungen beeinträchtigten ihr Dasein. Als begleitende Maßnahme, um ihren Lebensmut, ihre Lebensqualität zu steigern, wurde von ihrer Ärztin eine Behandlung mit Mistelpräparaten empfohlen. Elisabeth D. hör te sich um und fand nicht nur heraus, dass dieser Therapieansatz tatsächlich zur Verbesserung ihrer Situation beitragen kann. Sondern auch, dass aufgrund einiger Gerichtsurteile die gesetzlichen Krankenversicherungen dazu verpflichtet sind, bei einer Verordnung die Kosten zu übernehmen. Bereits nach kurzer Zeit kehr te ihr positives Lebensgefühl zurück: „Durch die Misteltherapie spürte ich sehr schnell wieder mehr Leben in mir, mehr Energie, mehr Kraft – und die wollte ich für mich selbst nutzen“.


Die Mistel wird heutzutage bei etwa der Hälfte der Tumorpatienten als begleitende Behandlung eingesetzt. Immer wieder wird von Ärzten hervorgehoben, dass sich unter der begleitenden Misteltherapie die Lebensqualität der Patienten ebenso bessert wie die Ver träglichkeit der schulmedizinischen Standardtherapie. Die Patienten haben mehr Appetit, weniger Infekte, erholsameren Schlaf und eine Schmerzlinderung. Für Elisabeth D. hatte der Kontakt zur Mistel noch ganz andere Folgen. Das funktionierende Uhrwerk, das sie war, hatte immer Zeit für andere, aber nie für sich. Bis die Krebserkrankung sie zwang, sich endlich selbst in den Mittelpunkt zu stellen.



Anthroposophische Misteltherapie
Die Anthroposophische Medizin ist in Deutschland als „besondere Therapierichtung“ angesehen und gilt als eine Ergänzung oder Erweiterung der Schulmedizin. Nach aktuellen Urteilen verschiedener Sozialgerichte können Mistelpräparate der anthroposophischen Therapierichtung bei malignen Tumoren zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung verordnet und erstattet werden. Das gilt nicht nur im Rahmen der so genannten palliativen Therapie, also bei der Linderung der durch eine Krankheit ausgelösten Symptome und zur Verbesserung der Lebensqualität, sondern auch im Rahmen einer adjuvanten Tumor therapie, zur Verhinderung von Rezidiven, ist die Behandlung auf Kassenrezept möglich.

Misteltherapie in der Krebstherapie
Anthroposophische Mistelpräparate werden als pflanzliche Gesamtextrakte mit ansteigender Dosierung verabreicht, in Abhängigkeit von der Reaktion des Patienten. Die Misteltherapie mit anthroposophischen Präparaten, wie zum Beispiel Iscucin oder Helixor, ist immer individuell auf den Menschen abgestimmt und folgt keiner pauschalen Norm. Weitere Informationen unter www.mistel-therapie.de



Quelle: Gesunde Medizin 03 / 2009     Download PDF-Download

Autoren: Redaktion Gesunde Medizin

 

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