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Wirkung und Nebenwirkung

Begleiterscheinungen konventioneller Tumortherapien mit Mistelpräparaten mindern

Bild: orangeline - 123RF
Bild: orangeline - 123RF
Onkologische Krankheiten sind meist so schwerwiegend, dass sie das Leben eines Menschen nachhaltig beeinflussen. Vor allem Nebenwirkungen der notwendigen Medikamente können die Lebensqualität beeinträchtigen. Das gilt insbesondere bei der Behandlung von Krebspatienten.

Ungefähr 1.000 Menschen erkranken in Deutschland täglich an einem Tumor. Modernste Untersuchungsmethoden helfen dabei, Krankheitsherde frühzeitig zu erkennen. Zahlreiche schulmedizinische Therapieformen stehen heutzutage zur Verfügung, um einen Tumor zu behandeln oder die Krebszellen quasi unter Kontrolle zu halten. So wirksam diese konventionellen Behandlungen sind, so häufig muss mit Nebenwirkungen zum Beispiel bei einer Chemo- und Strahlentherapie gerechnet werden. Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit und Erschöpfung, aber auch Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiven Phasen verhindern nicht selten die Fortführung der Therapien.

Gerade Mistelpräparate aber zeigen, dass ein onkologisch wirksames Arzneimittel nicht gleichbedeutend sein muss mit einer Vielzahl von Nebenwirkungen, im Gegenteil: Mistelpräparate können die Nebenwirkungen einer konventionellen onkologischen Therapie häufig ganz erheblich reduzieren. In Studien konnte gezeigt werden, dass die Mistel auf Nebenwirkungen konventioneller onkologischer Behandlungsansätze wie Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Durchfall einen positiven Einfluss haben kann. Auch Depressionen oder die Symptome des Fatigue-Syndroms können minimiert werden. Doch welche Nebenwirkungen wurden bei einer Misteltherapie selbst beobachtet?

Gute Verträglichkeit

Insgesamt liegen Studien und Dokumentationen von mehr als 10.000 Patienten vor, welche Aussagen zu den Nebenwirkungen von Mistelpräparaten machen – was ungefähr mehreren Millionen Mistelinjektionen entspricht. Häufig wurden Reaktionen beobachtet, die aufgrund der Dosierung und / oder zu Beginn der Therapie auftraten. Dabei handelte es sich in der Regel um Rötungen oder Schwellungen, verbunden mit einem Juckreiz, rund um die Einstichstelle, welche allerdings im Laufe der Weiterbehandlung folgenlos zurückgingen. Solche Reaktionen sind, genau wie Temperaturerhöhungen, ein Zeichen für die Mobilisierung des menschlichen Organismus, gezielt den Tumor, also die Ursache der Erkrankung, zu bekämpfen. In Ausnahmefällen kam es zu allergischen Erscheinungen, die aber nur selten eine Unterbrechung oder einen Abbruch der Therapie erforderlich gemacht haben. Es verwundert nicht, dass die zahlreichen Auswertungen der vorliegenden Studien zur Misteltherapie immer wieder die gute Verträglichkeit der Misteltherapie betonen.

Mistel auf Kassenrezept

Der Versuch des Gemeinsamen Bundesausschusses, die Verordnungs- und Erstattungsfähigkeit anthroposophischer Mistelpräparate, wie Helixor oder Iscucin, einzuschränken, scheiterte Ende vergangenen Jahres vor dem Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen. Immer wieder mussten in der Vergangenheit Sozialgerichte über die Verordnungsfähigkeit anthroposophischer Mistelpräparate entscheiden. Mehr als zehn unterschiedliche Sozialgerichte bestätigen mittlerweile die umfassende Verordnungsfähigkeit auf Kassenrezept – und handeln damit im Sinne der Patientinnen und Patienten, die für den Kampf gegen den Krebs ihre gesamten Kräfte brauchen.



Quelle: Gesunde Medizin 09 / 2010     Download PDF-Download

Autoren: Redaktion Gesunde Medizin

 

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