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Ausgezeichnetes Mistelpräparat

Entscheidende Verbesserung der ergänzenden Behandlung und der Lebensqualität

Dr. M. Röder und Prof. W.-D. Gerber
Dr. M. Röder und Prof. W.-D. Gerber
Die Misteltherapie hat ihren festen Platz in der Tumortherapie und zählt zu den am häufigsten eingesetzten Therapeutika in der Krebsmedizin in Deutschland. Sie werden in der Tumortherapie ergänzend zu schulmedizinischen Medikamenten eingesetzt, um die körpereigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie zu verringern.

Die Misteltherapie führt zu einer Verbesserung der Lebensqualität der Patienten in allen Phasen der Tumorerkrankung, bestätigt der Psychoonkologe Professor Dr. Wolf-Dieter Gerber, Direktor des Instituts für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Kiel: „Zahlreiche Studien dokumentieren, dass die Misteltherapie die Lebensqualität von Krebspatienten erheblich steigert. Insbesondere das körperliche und emotionale Befinden – und damit auch die Fähigkeit, den Alltag zu bewältigen – werden verbessert.“

Entscheidend für eine längere Überlebenszeit ist allerdings, so Professor Gerber weiter, dass die betroffenen Patienten eine Unterstützung für das so genannte Coping erhalten. Unter Coping versteht man den Umgang des Patienten mit seiner Krankheit. Für die Umsetzung eines aktiven Copings ist die Misteltherapie hilfreich, da sie das körperliche und emotionale Befinden verbessert. Denn nur unter physisch wie psychisch guter Kondition können auch eigene Aktivitäten entwickelt werden.

Lebensqualität gesteigert, Nebenwirkungen besser verträglich

Doktor Harald Matthes, Ärztlicher Leiter des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe in Berlin, betont darüber hinaus, dass Lebensqualität und Überlebenszeit entscheidende Faktoren für Krebspatienten sind: „Die Therapie mit Mistelgesamtextrakten trägt in vielerlei Hinsicht ganz erheblich zu diesen Aspekten bei. Das Tumorwachstum wird gehemmt und die Behandlung unterstützt das Immunsystem und macht es widerstandsfähiger. Durch die gestiegene Lebensqualität und die verbesser te Verträglichkeit von Chemo- und Radiotherapie gehört die Misteltherapie zum Standard in der Onkologie.“

Der anthroposophische Mistelgesamtextrakt Helixor wurde von der Arbeitsgemeinschaft Tumortherapie des international anerkannten H. G. Creutzfeldt-Instituts mit dem Tumortherapie-Preis 2009 ausgezeichnet. Ausschlaggebend war die Tatsache, dass neben der Verbesserung der Lebensqualität auch ein vermindertes Wachsen der Tumore im Fokus des Präparates steht. Hinzu kommt, dass durch die drei Varianten des Mistelgesamtextraktes eine individuelle Behandlung möglich ist. Durch die Auswahl zwischen Kiefer-, Apfel- oder Tannenmistel kann auf die einzelnen Bedürfnisse des Erkrankten eingegangen werden. Ein weiterer Grund für den Preis war die Erstattungsfähigkeit von Helixor. Die Jury war davon überzeugt, dass der Tumortherapie-Preis an ein Medikament verliehen wurde, das nach Erfahrung auch von renommierten Onkologen inzwischen als unverzichtbarer Bestandteil in der Tumortherapie gilt.



Quelle: Gesunde Medizin 12 / 2009     Download PDF-Download

Autoren: Redaktion Gesunde Medizin

 

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