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Expertenfilm zur Misteltherapie

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Prof. Dr. Josef Beuth, Köln
Prof. Dr. Josef Beuth, Köln
Als aktuelle antitumorale Standardtherapie gelten operative, chemo- und strahlentherapeutische Behandlungen. Dabei wird primär auf den Tumor fokussiert, während Gesamtorganismus, Patienten-Persönlichkeit und -Psyche weitgehend unbeachtet bleiben. Gerade aus diesem Grund ist es notwendig, begleitende komplementär-onkologische Therapiekonzepte in die therapeutischen Überlegungen mit einzubeziehen.

Nicht umsonst stehen standardisierte Mistelgesamtextrakte unter den pharmakologischen Maßnahmen in der Onkologie seit mehreren Jahrzehnten in der Anwendungshäufigkeit an der Spitze. Zumal über viele positive Erfahrungen von Krebspatienten und von behandelnden Ärzten berichtet wird. Dennoch besteht ein erheblicher Aufklärungsbedarf, da die Wirksamkeit der Therapie trotz überzeugender wissenschaftlicher Studien zuweilen kontrovers diskutiert wird. Ganz zu unrecht, wie unlängst eine von dem renommierten Kieler H. G. Creutzfeldt-Institut initiierte Expertenkonferenz zeigte. Unter der Moderation von Prof. Dr. Josef Beuth aus Köln diskutierten Experten aus Klinik und Praxis die Bedeutung der Therapie mit dem Mistelgesamtextrakt HELIXOR® und kamen zu überzeugenden Aussagen. Die Ergebnisse der Expertenkonferenz wurden als Thesenkonsens verabschiedet und sind nun auch als Expertenfilm anschaulich aufbereitet.

Expertenkonsens

Für Mistelgesamtextrakte konnten proliferationshemmende, anti-tumorale, zytotoxische, Apoptose-induzierende, anti-angiogenetische, immunmodulatorische sowie Knochenmarkprotektive Effekte belegt werden, so die Videostatements der Experten. Weitere entscheidende Vorteile der Misteltherapie sind für den Düsseldorfer Pharmakologen Prof. Dr. Dr. Ulrich Borchard die erhöhte Lebensqualität, das verbesserte Ein- und Durchschlafen sowie reduzierte Nebenwirkungen der Tumorstandardtherapien wie z. B. Übelkeit und Erbrechen.

Wissenschaftliche Studien

Der Film dokumentiert überzeugend, dass Kohortenstudien international anerkannte epidemiologische Untersuchungen und zum Nachweis der Unbedenklichkeit und Wirksamkeit praxisrelevanter medizinischer Maßnahmen „Gold-Standard“ sind. Sie sind im Wirksamkeitsnachweis mit randomisierten kontrollierten Studien (RCT) vergleichbar und repräsentieren den EBM Grad IIa/b. Für Mistelgesamtextrakte liegen klinische Studien der EBM-Grade Ia/Ib und IIa/IIb vor, die eine indikationsbezogene onkologische Anwendung in der ärztlichen Praxis legitimieren, betonten die Experten in einer These. In einer aktuellen randomisierten kontrollierten Studie senkte der Mistelgesamtextrakt HELIXOR® deutlich und signifikant die Nebenwirkungen von adjuvanten Chemo- und Strahlentherapien und erhöhte damit die Lebensqualität der behandelten Patienten. Neben der Lebensqualität wird auch das Outcome, also Parameter wie Morbidität und Letalität, von Tumorpatienten verbessert, kommentierte Dr. Harald Matthes, Ärztlicher Leiter Med. Klinik Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, Berlin, die Misteltherapie aus eigenen Erfahrungen.

Erhöhung der Lebensqualität

Auch in einer aktuellen epidemiologischen Kohortenstudie, die von Prof. Dr. Josef Beuth, Institut zur wissenschaftlichen Evaluation Naturheilkundlicher Verfahren, Universität Köln, durchgeführt wurde, verbesserte der Mistelgesamtextrakt HELIXOR® die Lebensqualität / Beschwerden von Mammakarzinom- Patientinnen nach der tumordestruktiven Standardtherapie signifikant: „Interessanterweise konnte mit zunehmender Behandlungsdauer die Lebensqualität weiter gesteigert werden“, zeigte sich Beuth von der Misteltherapie beeindruckt. Dabei war der Behandlungserfolg in der Regel unabhängig von der Schwere der Erkrankung. Ferner hatten nicht-onkologische Begleiterkrankungen und deren Behandlungen keinen Einfluss auf Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der Misteltherapie.

Konsequenterweise kommen die Experten zu dem Schluss, dass die Ergebnisse aktueller wissenschaftlicher klinischer Studien für HELIXOR® eine Verbesserung der Lebensqualität von Tumorpatienten und die Reduktion von Chemo-/Strahlentherapie assoziierter Nebenwirkungen belegen. Aufgrund eindeutiger Urteile unterschiedlicher Sozialgerichte sind anthroposophische Mistelpräparate sowohl in der palliativen als auch in der adjuvanten Tumortherapie auf Kassenrezept zu verordnen. Diese aktuelle Rechtslage wird im Film in kurzen Sequenzen zusammengefasst. Insgesamt konnte der Film eindrucksvoll zeigen, dass im Sinne eines multimodalen Behandlungsansatzes die Misteltherapie einen wissenschaftlich gesicherten hohen Stellenwert in der Tumortherapie besitzt.

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Quelle: Praxis Magazin 12 / 2007     Download PDF-Download

Autoren:
Redaktion Praxis Magazin


 

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