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  Demoskopische Analyse

Auf den Gesamtextrakt kommt es an!



Die Misteltherapie hat in Deutschland eine lange Tradition und auch eine hohe Akzeptanz bei Ärzten und Patienten gleichermaßen. Anthroposophische Mistelgesamtextrakte stehen unter den pharmaonkologischen Maßnahmen seit Jahrzehnten an erster Stelle, so das Ergebnis einer Experten-Konferenz, die unlängst unter der Schirmherrschaft des international renommierten H. G. Creutzfeldt-Instituts zu Kiel durchgeführt wurde. Und dies aus guten Gründen: Denn Ziel einer rationalen Krebsbehandlung ist es nicht nur den Tumor zu zerstören, sondern auch die erheblichen Nebenwirkungen der Tumorstandardtherapie zu reduzieren und damit insgesamt die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.

Um die positiven klinischen Erfahrungen in der Praxis zu überprüfen, führte die Arbeitsgemeinschaft Tumortherapie des H. G. Creutzfeldt-Instituts eine Befragung an insgesamt 578 Therapeuten durch. Sie verteilten sich folgendermaßen: 262 Allgemeinärzte, 96 Heilpraktiker, 54 Internisten, 52 Gynäkologen und 114 Therapeuten aus anderen Fachgruppen wie Chirurgen, HNO-Ärzte, Anästhesiologen etc..


Gute Lebensqualität und weniger Angst

Die Ergebnisse dieser Analyse zeigen einmal mehr, dass nahezu alle Befragten (99 %) nach den tumordestruktiven Maßnahmen, wie Operation, Chemound Strahlentherapie zur Unterstützung der immunologischen Abwehrkraft des Körpers die Misteltherapie z. B. mit HELIXOR® einsetzen, weil ihre Patienten von einer außerordentlich guten Lebensqualität unter der Therapie und einer verminderten Angst vor Rezidiven berichten. Nur 1 % aller Befragten meinen, dass Krebspatienten nach Abschluss der tumordestruktiven Maßnahmen wieder gesund seien und dass sich das Immunsystem dann von selbst erhole.

Studien und ärztliche Erfahrungen entscheidend

Bei der Frage nach dem Wert von ärztlichen Erfahrungen waren die Befragten geteilter Meinung. Die eine Hälfte (48 %) sehen die über 90 Jahre gesammelten ärztlichen Erfahrungen neben einer guten Studienlage als entscheidend für die Wahl einer bestimmten Therapie an, während die andere Hälfte (52 %) sich im Wesentlichen auf die Ergebnisse doppelblind- plazebo-kontrollierter Studien verlässt. Ihrer Meinung nach können hochwertige reproduzierbare Studien nicht ersetzt werden – auch nicht durch langjährige ärztliche Erfahrungen. Dieses Ergebnis zeigt einmal mehr, dass Studien auf hohem wissenschaftlichem Niveau (EBM-Level I und II) für die Entscheidung, ob beispielsweise ein Mistelgesamtextrakt eingesetzt wird, grundlegend für eine Vielzahl von Therapeuten ist.

Standarddosierung wenig sinnvoll

Nach Ihrem Dosierungsverhalten befragt, halten die meisten Therapeuten (95 %) aufgrund der Heterogenität von Patientenkollektiv und Krankheitsverlauf eine Standarddosierung für wenig sinnvoll. Sie stellen ihre Patienten individuell ein, um optimale Therapieerfolge zu erreichen. Dies ist gerade bei Mistelgesamtextrakten möglich, da diese sortenrein von verschiedenen Wirtsbäumen (z. B. aus der Tannemistel, Kiefernmistel oder Apfelbaummistel) hergestellt werden und über ein weites Dosierungsspektrum verfügen. Desweiteren ist entscheidend, dass nur der Gesamtextrakt aufgrund der synergistisch wirkenden Inhaltsstoffe eine volle Wirkung auf Immunsystem und Tumorentwicklung entfaltet. Nur 5 % aller Therapeuten meinen, dass pflanzliche Arzneimittel generell durch Leitsubstanzen zu definieren sind und dass für eine optimale reproduzierbare Wirkung die richtige Einstellung darauf notwendig ist. Dann, so das Votum dieser relativ kleinen Therapeutengruppe, reicht eine Standarddosierung völlig aus.

Insgesamt konnte diese Analyse zeigen, dass die meisten Befragten eine Misteltherapie z. B. mit HELIXOR® einleiten, um die immunologische Abwehrkraft des Körpers zu unterstützen, die Lebensqualität zu verbessern und Rezidivängste zu reduzieren. Dabei geben die Therapeuten eindeutig dem Gesamtextrakt den Vorzug, da dieser als wirksamer angesehen wird als die einzelnen Inhaltsstoffe. Um einen optimalen Therapieerfolg zu erreichen, dosieren sie individuell je nach Situation des Patienten. Dieses praktische Vorgehen entspricht auch den in der Klinik gesammelten wissenschaftlichen Erfahrungen und den Erkenntnissen der unlängst stattgefundenen Expertenrunde.



Quelle: Praxis Magazin 11 / 2007     Download PDF-Download

Autoren:
Redaktion Praxis Magazin


 

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